Fotohannes
Mitglied der
Fotoschwerpunkte: Menschen in der Natur, Carneval in Venedig, Bodypainting, Norwegen, Steinhuder Meer
(English version below)
Wie es begann ...
Als 14-jähriger versuchte ich gelegentlich, mit der "Voigtländer Bessa" meines Vaters dicht genug an die Stockenten auf dem nahen Bach heranzurobben, um sie auf Rollfilm zu bannen. Mit dem Normalobjektiv meist ein hoffnungsloses Unternehmen.
Nach dem Abitur kaufte ich beim örtlichen Fotohändler von meinem Ersparten aus diversen Ferienjobs die einzige Spiegelreflex, die er im Schaufenster ausgestellt hatte: eine "Elbaflex" aus Dresden mit Festbrennweiten 50 und 135 mm. Mit dieser Kamera fing alles an. Sie hatte zwar nur einen seitenverkehrt abbildenden Lichtschachtsucher und noch keinen eingebauten Belichtungsmesser. Und das Auslösegeräusch war so laut, dass die Tauben im Park erschreckt aufflogen. Aber diese Kamera war Ursprung einer Motivation und Faszination, die mich nicht mehr losließ - ein Kompass im Nebel von Alltagsroutine, Stress oder Langeweile.
Kurze Zeit später stieg ich - nach umfangreicher Recherche in der einschlägigen Fachliteratur - auf eine CANON-Ausrüstung mit Chromring-Objektiven um und fotografierte fortan auf Diafilm, meist Agfachrome 50 S für stimmungsvolle Landschaftsaufnahmen oder Kodachrome II, wenn absolute Schärfe gefragt war. Parallel entstand ein eigenes Fotolabor für Schwarz-Weiß-Abzüge.
Fotografie wurde mein intensiv betriebenes Hobby während des Studiums und kam danach immer wieder auch beruflich zum Zuge. Urlaubsreisen (natürlich immer mit Fotoequipment) führten mich von den frühen 80´ern bis Ende der 90´er Jahre regelmäßig in die einsamen Landschaften Nordeuropas. Später kamen auch klassische und experimentelle Porträt-Fotografie sowie abstrakte Motive hinzu. Mein aktuelles fotografisches Interesse gilt vornehmlich den Beziehungen zwischen Mensch und Natur.
Ende 2004 ergab sich durch besondere Umstände eine Chance, aus der Beamtenlaufbahn auszusteigen und als Freier Fotograf einzusteigen. Ich musste nicht wirklich überlegen ... Zu diesem Zeitpunkt war ich - nach 2 Jahren des Abwartens und fototechnischer Neuorientierung - gerade vollständig auf digitales Fotogerät umgestiegen. Auch aus dieser Sicht ein günstiger Zeitpunkt für eine persönliche Kehrtwende mit neuen spannenden Lebensperspektiven.
Die Neugier war geweckt: Wohin würde ich gehen, was kommt auf mich zu ...

The way things started ...
When I was 14, I tried to shoot pictures of the ducks on the near stream by crawling through the grass with my father´s old camera. Most of the time without success.
After having finished school I bought the only reflex camera ("Elbaflex") which was shown in the shop of my hometown photodealer. It had a simple viewfinder and every time I pressed the button, all the doves in the park flew away because of its noisy moving mirror. But with the help of this camera a special fascination started spending power and motivation - a compass in the fog of everyday life, stress or boredom.
After having swallowed a lot of magazines and catalogues for years I bought a CANON-equipment and lenses with this special (nowadays legendary) chromed camera contact ring. Normally I used Agfachrome 50 S slides for nature pics and Kodachrome II when a maximum of brilliance was necessary. Then I started a laboratory of my own for black and white photos.
Photography grew to great intensity in all situations when studying but also later on in my job. In the eighties and nineties holidays (of course with camera equipment) in lonesome parts of Scandinavia were in the first line. Nowadays my main interest as a photographer is the interrelationship between people and nature.
At the end of 2004 I took a special chance for a complete turnaround in my life. I started as a freelance photographer with brand new digital equipment. A turnaround with new points of view.
I was bursting with curiosity: Where does the road go to and what comes along ...